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Zuercher Start-Up revolutioniert mit Biopulse Technology den Mückenschutz

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Am 11.11.2016 um 11:11 Uhr legt Richard Karlsson beim Zürcher Notar den Grundstein der Nopixglobal AG. Der CEO der heute mehr als 10-köpfigen Firma ist nicht abergläubisch. Mit dem ambitionierten Ziel eine völlig neue Mückenschutztechnologie auf den Markt zu bringen, wusste er jedoch, dass neben einem unbändigem Willen und vielen schlaflosen Nächten eine Extraportion Glück nicht schaden kann. Schon seit Kindheitstagen ist der Schweizer von Technik begeistert. Doch als er von der Erfindung eines chemiefreien Mückenschutzes des Physikers und Hochfrequenzexperten Kurt Stoll erfährt, weiss er diese wird seinen Lebensweg nachhaltig verändern.

Kurt Stoll ist der Gegenentwurf zu Karlsson. Ein ruhiger introvertierter Forscher auf einsamer Mission. Im Rahmen verschiedener Afrikaaufenthalte für Siemens ist Stoll vom Leid der Malaria berührt. Fortan widmet er sich der Suche einen technischen Schutz gegen die Stechmücken, die Überträgerin so vieler tödlicher Krankheiten zu finden – wirksam aber ohne gesundheitsschädliche Chemie. In den nächsten Jahrzehnten in denen er die Stechmücke nicht aus biologischer, sondern aus Sicht des Physikers erforscht, entwickelt er zusammen mit Wissenschaftlern der Uni Tübingen verschiedene technische Gerätschaften – mal wirkungslos, mal so stark, dass diese die halbe Mückenzucht im Basler Tropeninstitut auf einmal auslöschen. Stoll macht es sich zum Ziel den Tieren nicht zu schaden , weiss er doch um ihren wichtigen Platz im Ökosystem. Wenn sie nur nicht stechen würden. Erst die in den letzten Jahren verbesserte Prozessortechnologie und letztlich die Unterstützung durch Karlsson bringen den Durchbruch. Stoll weiss, dass er alleine die Technologie nicht zu vermarkten vermag. Doch zu gross ist seine Sorge, dass das Projekt von falschen Partnern eingestampft wird und die Technologie nie bei denen ankommt, die den Schutz am meisten benötigen. Alle Kaufangebote lehnt er konsequent ab. Erst mit Richard Karlsson, der so ganz anders daher kommt, wird es zur Zusammenarbeit kommen. Ohne schicken Anzug und ausgefeilte Powerpoint Präsentation, dafür aber begeistert von der humanitären Mission verstehen sich die zwei Männer sofort.

Karlsson macht sich sogleich ans Werk, baut ein Team auf und beginnt die Prototypen zur Marktreife weiterzuentwickeln. Bei der Industrialisierung setzen beide auf die Schweiz als Standort der Wahl. Denn die Produktion der Technologie erweist sich als sehr schwierig und erfordert höchste Präzision und Qualität. Von Anfang setzen sie auf Teile von Rutronik. Es entsteht eine vertrauensvolle Beziehung und nach und nach erfreut sich das neu geschaffene Mückenband auch bei der Belegschaft des Schweizer Rutronik Standortes größter Beliebtheit.

Nach unzähligen Tests im Labor und in verschiedensten Ländern, in denen sich Karlsson unter anderem mit Dengue Fieber infiziert, kommt in 2018 erstmals eine marktreife Version in der Schweiz in die Geschäfte und findet Begeisterung bei den Kunden der ersten Stunde.

Anfang 2019 verstirbt Kurt Stoll plötzlich. Karlsson und die Nopixglobal führen sein Erbe fort. Fortan können die Schweizer noch stärker auf Rutronik zählen. Als neuer offizieller internationaler Distributor unterstützt Rutronik den Vertrieb und hilft mit Ihren Experten bei der Produktentwicklung. Beide vereint nun das gemeinsame Ziel - nicht weniger als den Mückenschutz zu revolutionieren. Eine kleine Extraportion Glück kann dabei nicht schaden.

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