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Rutronik SMART - Der IoT-Partner für Trendsetter

Der Web-Auftritt erinnert an Instagram – und das ist kein Zufall. Schließlich richtet sich Rutronik SMART an Entwickler, die in Sachen IoT Trends setzen wollen. Ihnen verspricht Rutronik SMART ein Komplett-Angebot, mit dem sie zudem ihre Kosten und Risiken reduzieren. Was dahinter steckt, erklärt Markus Balke, Senior Manager Product Marketing Analog & Sensors bei Rutronik.

Herr Balke, was ist Rutronik SMART eigentlich?

Markus Balke: Unser Hashtag #IoT_enabler bringt es ganz gut auf den Punkt: Unter Rutronik SMART haben wir alles gebündelt, was man zur Umsetzung von IoT-Anwendungen braucht – und zwar von Ende zu Ende, vom Sensor bis zur Cloud. Der Schwerpunkt liegt auf Sensorik und Wireless, außerdem Security-Lösungen und Cloud Services. Dazu kommen aber auch Displays, Stromversorgung, Batterien und alles andere bis hin zum kleinsten Widerstand – kurzum alles, was für IoT-Geräte nötig ist. Zudem helfen wir unseren Kunden beim Aufbau ihres Ökosystems und vermitteln bei Bedarf Software-Dienstleister für ihr spezielles Projekt.

Das gibt es doch auch alles bei Rutronik. Wofür Rutronik SMART?

IoT-Entwickler finden hier genau die Bausteine, die sie für ihre Projekte brauchen und die sich auch dafür eignen. Die Kriterien hierfür sind: eine kleine Bauform und ein hoher Integrationsgrad, geringer Stromverbrauch und mindestens drei Jahre Verfügbarkeit. Wir haben aus dem riesigen Rutronik-Portfolio also eine Vorauswahl getroffen. In der Zielsetzung von Rutronik SMART haben wir das so formuliert: Wir sind der IoT-Partner, der seinen Kunden alles aus einer Hand bietet. Wir ermöglichen es ihnen, ihr Risiko zu minimieren, ihre Kosten zu senken und einen technologischen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb zu gewinnen.

Das klingt gut! Können Sie das etwas genauer beschreiben?

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass IoT-Entwickler alles aus einer Hand bekommen. Auf der sicheren Seite sind sie, weil Rutronik als inhabergeführter Distributor langfristige Geschäftsbeziehungen pflegt – und das geht nur, wenn beide Seiten langfristig profitieren. Hierfür arbeiten wir weltweit auf erstklassigem Service Level und hohen Qualitätsstandards und bieten In-Time Delivery und eine permanente Verfügbarkeit von rund 30 Milliarden Bauteilen.

Die Alles-aus-einer-Hand-Beschaffung sorgt gleichzeitig für geringe Kosten durch weniger Bezugsquellen. Auch die abgestimmten Logistiksysteme und standardisierten EDI- (Electronic Data Interchange) Systeme für automatisierte Bestellungen reduzieren Aufwand und Kosten.

Und woher kommt der Wettbewerbsvorsprung?

Unsere Fachleute unterstützen jedes Projekt mit umfassendem Produkt-, Technologie- und Markt-Know-how und Erfahrung aus verschiedenen Projekten. Wir kennen die Roadmaps führender Komponenten-Hersteller und Lösungsanbieter, sodass wir unseren Kunden helfen können, auf die neuesten Lösungen und Technologien zu setzen. Und weil wir über die Gesamtlösung hinweg herstellerneutral beraten, sind diese auch intelligent aufeinander abgestimmt.

Bei IoT-Projekten geht es aber nicht nur um die Hardware. Die größte Herausforderung liegt oft auf der Software-Seite, zum Beispiel wenn es darum geht, unerwünschte Frequenzen in der Radarmesstechnik herauszufiltern. Hierfür vermitteln wir qualifizierte Third-Party-Dienstleister; das gilt auch für die Fertigung.

Nun ist IoT ein weites Feld. Gibt es Märkte oder Anwendungen, auf die sich Rutronik SMART konzentriert?

Grundsätzlich decken wir alles ab, da viele Anforderungen in den verschiedenen Einsatzbereichen dieselben sind. Trotzdem gibt es ein paar Märkte, die im Fokus stehen: Im Bereich Smart Health sehen wir spannende Anwendungsfelder für digitale Lösungen. Sie können einen Ausweg aus dem Dilemma der alternden Gesellschaft bei gleichzeitigem Pflegemangel bieten. Beispiele sind etwa eine „digitale Krankenschwester“ zur Patientenüberwachung oder Telemedizin-Lösungen, mit denen die Gesundheit und das Wohlergehen älterer Menschen überwacht wird. So können sie, auch wenn sie schwach oder krank sind, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben.

Einen großen Boom sehen wir beim Smart Tracking, vor allem beim Position Tracking, also der Erstellung von Bewegungsprofilen. Ebenfalls großes Wachstumspotenzial hat das Condition Tracking, bei dem Waren während des Transports überwacht werden, sowie bei Predictive Maintenance, also der vorausschauenden Wartung mittels Fernüberwachung von Maschinen.

Auch der Einzelhandel ist ein sehr interessanter Markt – schließlich müssen die Händler vor Ort den Online-Giganten etwas entgegensetzen, wenn sie ihnen nicht kampflos das Feld überlassen wollen. Mit Smart-Retail-Lösungen können sie z.B. Preise je nach Qualität und Haltbarkeit der Ware automatisch ändern oder Waren zwischen verschiedenen Niederlassungen nach Bedarf verschieben.

Unglaublich viele Einsatzbereiche gehören zu „Smart Home“: Wir fokussieren uns hier vor allem auf die Gebäudeautomatisierung und smarte Steuerung z.B. der Klimatisierung sowie der Zugangskontrolle. Unser neuestes Projekt, das wir bei Rutronik SMART selbst umgesetzt und wofür wir viel Forschungsarbeit betrieben haben, gehört auch zum Smart-Home-Bereich.

Und was ist das?

Ein Geruchsvernichter – aber einer, der die Bezeichnung wirklich verdient und unangenehme Gerüche nicht einfach durch andere übertüncht. Dafür erfasst ein Sensor alle Bestandteile, eine speziell trainierte Algorithmik identifiziert sie und eine UV-LED vernichtet sie ganz gezielt. Das ist eine kleine Revolution für alle Bereiche, in denen störende Gerüche auftreten können, von Toiletten über Küchen und Müllsammelstellen bis hin zum Sportstudio. (Anmerkung der Redaktion: Wer sich für die Details interessiert, findet diese in einem eigenen Artikel auf Seite 27SAM.)

Schaut man sich den Internetauftritt unter rutronik.com/smart an, denkt man eher an Social Media als eine Unternehmens-Website. Richtet sich Rutronik SMART gezielt an eine jüngere Kundengruppe?

Wir sprechen vor allem mit Entwicklern aus der sogenannten Generation Y, die in den 80ern und 90ern geboren sind. Manche arbeiten in Startups, andere gehören zu den Rutronik-Bestandskunden, die jetzt Connectivity in ihre Produkte integrieren wollen. Aber es wenden sich auch Unternehmen an uns, die bisher praktisch nichts mit Elektronik zu tun hatten, sondern eher aus der Mechanik kommen, aber ihr Gerät jetzt internetfähig machen wollen. Sie alle kennen das Look-and-Feel unserer Website von Instagram oder LinkedIn. Was uns bei der Gestaltung aber mindestens genauso wichtig war, sind die Funktionalitäten, die damit verbunden sind: immer vielfältige, aktuelle News auf der Seite zu haben, verbunden mit der Hashtag-Suche, mit der man schnell alles zu bestimmten Themen findet – eben genauso wie man in unserem Portfolio alles findet, was man für IoT-Projekte braucht.