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Gut für die Kühe, gut für den Landwirt

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Die Digitalisierung bringt jeden Tag Innovationen hervor, die das Alltagsleben erleichtern und den Arbeitsalltag revolutionieren. Industrie 4.0 ist in aller Munde. Aber nicht nur in der Industrie halten smarte Geräte Einzug: Auch die Landwirtschaft profitiert von neuen technologischen Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel dafür, wie eine gute Idee zu einem Produkt wird, das den Arbeitsalltag von Bauern erleichtert und verbessert ist unser Gesundheits-Trackingsystem. Dabei ist die Idee zu InnoCow eher zufällig entstanden.

Nach dem Studium in Kaiserslautern besuchte unser CEO Sebastian Baumbach im Jahr 2016 eine Veranstaltung der TU und der Hochschule Kaiserslautern für Gründer und kam mit einem Milchbauern ins Gespräch. Im Laufe der Unterhaltung stellte sich heraus, dass eine der größten Herausforderungen darin bestand, dass es verschiedene Produkte zur Automatisierung und Überwachung der Milchkühe gab - darunter auch ein System zur automatisierten Brunsterkennung - diese aber vergleichsweise teuer und damit nicht lukrativ waren.

Während des Gesprächs kam Sebastian Baumbach der Gedanke, dass man vermittels moderner Technologien auch eine kostengünstigere Variante solcher Systeme entwickeln könne. Zur gleichen Zeit arbeitete er am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, das sich mit dem Tracking von Bussen im Stadtverkehr von Kaiserslautern beschäftigte. Die Technologien, die bei Bussen zur Fahrplanoptimierung eingesetzt wurden, ließen sich auch für die Gesundheitsdiagnose von Kühen im Stall einsetzen - die Idee zu InnoCow war geboren.

An oberster Stelle steht für uns, das Wohl der Tiere sicherzustellen und zu fördern. Das gewährleisten wir, indem wir neueste Technologien und Innovationen aus Forschung und Entwicklung einsetzen. Das ist gut für die Milchkühe, aber auch gut für die Landwirte: Das InnoCow-Trackingsystem stellt ihnen detaillierte Informationen über Brunst und Gesundheit der Herde bereit und ermöglicht so die Optimierung der Produktion. Darüber hinaus liefert das System aktuelle Kennzahlen und Ergebnisse der monatlichen Milchleistungsprüfung - und die grafische Aufbereitung ebenjener Informationen für jedes einzelne Tier sorgt für effizienteres Arbeiten.

InnoCow besteht dabei aus mehreren Komponenten, wie Brunsterkennung, Gesundheitsüberwachung, Herdenmanagement und Kuh-Ortung. Die Brunsterkennung in Form eines Sensorhalsbandes sorgt dafür, dass Landwirte schon in der Vorbrunst über den richtigen Besamungszeitpunkt informiert werden. Das ist insbesondere deshalb von Vorteil, weil leistungsfähige Milchkühe in den letzten Jahren häufig nur schwache äußerliche Brunstsymptome zeigen und sich die tatsächliche Dauer der Brunst stark verkürzt hat. Die Gesundheitsüberwachung wiederum ermöglicht es den Landwirten, mögliche Probleme und ihre Ursachen - geringe Milchleistung, steigende Remontierungskosten, verkürzte Nutzungsdauer usw. - frühzeitig zu erkennen und so die Erstbehandlungs- und Folgekosten gering zu halten.

Über eine Webapplikation können Landwirte ihr Herdenmanagement gezielt und einfach steuern und ist sowohl für kleine als auch große Milchviehherden rentabel. Die Kuh-Ortung erfolgt ebenfalls über das Sensorhalsband, das auch für die Brunsterkennung eingesetzt wird und erspart viel Zeit bei der Suche nach einzelnen Tieren. Mit einer Anwendung können Landwirte den Stallplan auf ihrem Mobilgerät einsehen und einzelne Kühe nach ihrem Status sortieren und orten.

Die Komponenten für InnoCow kommen dabei von Rutronik24:Mit dem breit gefächerten Produktportfolio und den umfangreichen Beratungsleistungen ist die Vertriebsorganisation der ideale Partner für unser Unternehmen.