Rutronik News

DJ Mentos live in Breda

  Newsletter Article

Einmal im Jahr verwandelt sich die niederländische Stadt Breda in ein leuchtend rotes Menschenmeer: Seit 2007 kommen am ersten Wochenende im September auf Initiative der Künstler Bart Rouwenhorst und Jos Vogelpoel Rothaarige aus der ganzen Welt zum Tag der Rothaarigen zusammen. Die beiden Veranstaltungstage haben Festivalcharakter und neben Seminaren, Workshops und Demos dreht sich alles um die Bedeutung der Farbe Rot in der Kunst.

Die offizielle Geschichte von Breda beginnt mit der Verleihung der Stadtrechte 1252, wobei der Ort schon zuvor ein direktes Lehen des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches war. Mit dem Aufstieg zur Stadt erhielt Breda das Recht, Befestigungsanlagen zu errichten, von denen einige auch heute noch erhalten sind - darunter beispielsweise das Wassertor Spanjaardsgat. Das Kastell Bouvigne im Süden der Stadt beherbergt inzwischen öffentliche Gärten.

Im Mittelalter und danach war Breda wechselnden Herrschern unterworfen. Zunächst war die Stadt unter der Herrschaft der Spanier. Ab 1566 ist mit der Unterzeichnung des "Bredaer Kompromisses", der die Grundlage des Geusenbundes aus 400 niederländischen Edelleuten bildete, die Keimzelle des Aufstandes gegen die spanischen Besatzer entstanden. Der Widerstand zog sich einige Jahre hin, während Breda gleich mehrfach belagert wurde. Die Spanier nahmen 1581 die Stadt ein, erst 1590 befreite Moritz von Oranien die Stadt mit einer List: 70 Soldaten gelangten, in einem Torfschiff versteckt, in die Festung. 1625 eroberten die Spanier die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges erneut, 1637 wurden sie von den Vereinigten Niederlanden zurückerobert.

Heute ist Breda unter anderem durch seine Bedeutung für die Musik bekannt: Seit 1971 findet in der gesamten Altstadt an vier Tagen das Breda Jazz-Festival statt. Nachdem elektronische Musik ihren Siegeszug begann, wuchs auch die Bedeutung der DJs für die Musik. Mit Tiesto wurde 2002 ein Bredaer von den DJ Mag zum weltbesten DJ gekürt und konnte diese Auszeichnung mehrere Jahre behaupten. In seine Fußstapfen traten mit Hardwell, Dannic, Funkerman, Suyano und Kill the Buzz weitere große Namen. Ihnen zu Ehren soll ein "DJ Walk of Fame" in der Stadt entstehen.

Eine weitere Berühmtheit aus Breda hatten wir vermutlich alle schon einmal im Mund: Das Kaubonbon Mentos, erfunden von den Brüdern Michael und Pierre van Melle 1932 als Pfefferminz-Karamell-Bonbon, wird heute zwar anderswo hergestellt, entstand aber in Breda. Damit haben wir der Stadt indirekt auch eines der beliebtesten Schulexperimente zu verdanken: die Cola-Mentos-Fontäne. Erstmals in der Late Show with David Letterman 1999 öffentlich vorgeführt, kennt die chemische Reaktion und die damit einhergehende Geysir-Eruption heute jeder. 2014 wurde mit 4334 simultan ausgelösten Geysiren ein Guinness-Weltrekord aufgestellt.

Insbesondere für Menschen mit Schuh-Tick (und Al Bundy) ist Breda eine Reise wert: Die Stadt hat die höchste Schuhgeschäft-Dichte aller niederländischen Städte. Und wer während der ausgedehnten Shoppingtour auf seinen Partner warten muss, kann sich ein leckeres, kühles Bier gönnen und hat die Wahl zwischen Breda Royal Beer und Oranjeboom. Ebenfalls sehenswert: Eines der ersten panoptischen Gefängnisse weltweit, die es einem einzigen Bewacher von einem zentralen Ort aus ermöglicht, möglichst viele Menschen gleichzeitig zu überwachen und kam auch in Fabriken zum Einsatz.

Für das Militär hatte Breda nicht nur im Mittelalter und danach während der zahlreichen Belagerungen eine große Bedeutung: Noch heute befindet sich in der Stadt die Dutch Royal Military Academy. Was es in Breda sonst noch so zu sehen oder zu erleben gibt, haben wir für Sie wie immer liebevoll zusammengestellt.

Restaurant: Con Fuego (www.restaurantconfuego.nl/en/welcome)
"Wir machen uns selbst das Leben schwer, um Ihnen das Beste zu bieten" lautet das Motto des "Con Fuego", das ganz im Zeichen der Fleischeslust steht: Black-Angus-Fleisch aus Argentinien und den Vereinigten Staaten gehört zu den Spezialitäten des Restaurants.

Restaurant: Happy Italy (www.happyitaly.nl/)
Italienische Küche zu günstigen Preisen und mit großen Portionen - und das auch noch sehr lecker - gibt es im "Happy Italy". Auf der Karte stehen klassisch italienische Pizzen, Nudelgerichte, Salate und Nachspeisen von Pizza Margherita bis Tiramisu.

Restaurant: Sumo Sushi & Grill (https://restaurantsumo.com/restaurants/breda/)
Eingedenk des Namens besteht kein Zweifel daran, dass hier Sushi und andere japanische Gerichte für ein ausladendes All-you-can-eat auf den Tisch kommen. Das Ambiente ist stimmungsvoll und erweckt das Gefühl einer kleinen japanischen Enklave mitten in Breda.

Bar: Dok19 (https://dok19.nl/)
Im "Dok19" gibt es neben kleinen Gerichten und Spezialitäten wie Grünkohl, Rauchwurst und Speck natürlich auch Bier - und Sie haben die Qual der Wahl, denn die Bar führt auf der Karte eine große Anzahl an Bieren. Außerdem finden dort regelmäßig Events statt.

Bar: Publieke Werken (www.cafepubliekewerken.com/)
Im Publieke Werken können Sie ebenfalls eine Menge Bierspezialitäten kosten, aber nicht nur das: Das gemütliche Interieur lädt schon mittags zum Verweilen ein, zumal auch zahlreiche kulinarische Spezialitäten auf der Karte stehen.

Hotel: Nassau (www.hotelnassaubreda.nl/en/)
Im Zentrum Bredas liegt das Nassau - perfekt angebunden an den öffentlichen Personennahverkehr. Es gibt ausreichend Parkplätze und ein angeschlossenes Restaurant, das sich in einem früheren Kloster befindet. Wer sich nach einem anstrengenden Tag weiter auspowern will, kann das im hoteleigenen Fitnesscenter tun.

Hotspot: Valkenberg Park
Wenn man dem hektischen Alltag und dem Getümmel auf den Straßen entfliehen möchte, empfiehlt sich ein Spaziergang im Valkenberg Park im Stadtzentrum. Die gepflegte Parkanlage vermittelt immer ein Gefühl der Ruhe und Abgeschiedenheit.

Hotspot: Pelikaan Club
Der ultimative Ort für Fitness und Entspannung gleichermaßen: Von Sauna über Dampfbad bis topmodernes Fitness-Equipment gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Das luxuriöse Ambiente vermittelt außerdem den Eindruck, zur absoluten Fitness-Elite zu gehören.