Rutronik News

Wo wir überall zu finden sind: Hamburg, meine Perle

  Newsletter Article

Zweitgrößte deutsche Stadt nach Berlin, einer der bedeutendsten Logistikstandorte Europas, einer der größten Umschlaghäfen weltweit: Hamburg ist eine Großstadt der Superlative. Die Hansestadt verbindet jahrhundertealte Geschichte mit moderner Infrastruktur, anrüchige Abenteuer in St. Pauli mit hanseatischer Seriosität und klassische Kulturerlebnisse mit einer florierenden Künstlerszene. Und mit dem Hamburger SV verfügt die Stadt – zumindest noch – über den einzigen Verein, der seit Gründung der Fußball-Bundesliga vor 55 Jahren noch nie abgestiegen ist.

Die Wurzeln Hamburgs liegen – wie könnte es bei deutschen Städten anders sein – in der Römerzeit. Im vierten Jahrhundert vor Christus wurden auf dem heutigen Stadtgebiet erste feste Behausungen nachgewiesen, bezeichnet wurde Hamburg damals aber noch als „Treva“. Erst mit der Errichtung der Hammaburg im 8. Jahrhundert deutete sich der spätere Stadtname an. Zu größerer Bedeutung gelangte Hamburg erst im 12. Jahrhundert durch das von Kaiser Barbarossa verliehene Hafenrecht und die Handelsprivilegien für die Unterelbe.

Hamburg als eines der ersten Mitglieder der Hanse entwickelte sich zu einem blühenden Handelszentrum mit zwischenzeitlich 600 Brauereien und wurde 1510 dann Reichsstadt. Die wirtschaftliche Bedeutung blieb auch nach dem Niedergang der Hanse erhalten und konnte seine Vormachtstellung im Handel weiter ausbauen. Nach dem Wiener Kongress wurde Hamburg Teil des Deutschen Bundes und blieb nicht nur wichtiges Handelszentrum, sondern kann auch stolz auf eine ganz besondere Erfindung sein: 1839 erfand ein Bürger der Stadt den Adventskranz, weil ihm die Fragerei seiner Kinder: „Ja is den heut‘ scho Weihnachten“ auf die Nerven ging. Klar, dass solche Innovationskraft politische Begehrlichkeiten weckte: auf Initiative Otto von Bismarcks wurde Hamburg 1867 Mitglied des Norddeutschen Bundes und ging 1871 als Gliedstaat im neu gegründeten Deutschen Reich auf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Helmut Schmidt, späterer Bundeskanzler, durch sein beherztes – und der Verfassung nach durch den Einsatz der Bundeswehr im Inneren illegales – Eingreifen deutschlandweit bekannt und als Krisenmanager geachtet. 2017 gelangte Hamburg durch den G8-Gipfel und die ihn begleitenden Krawalle dann eher zu zweifelhafter Bekanntheit.

Die Hansestadt gilt als weltoffen, was unmittelbar mit dem Hafen und natürlich auch dem Rotlichtbezirk St. Pauli zusammenhängt. Auch kulturell hat die Stadt viel zu bieten: Über 60 Theater, über 100 Musikclubs, rund 60 Museen sowie rund 280 Musikverlage haben hier ihre Heimat, außerdem arbeiten mehr als 10.000 selbstständige Künstler in der Stadt. Darüber hinaus ist Hamburg „Musical-Hauptstadt“ Deutschlands und gilt als drittgrößter Standort nach New York und London. Nicht nur für Musicals, sondern auch für Messen ist Hamburg begehrt und zählt zu den führenden Kongressorten weltweit mit über einer Million Messebesuchern pro Jahr. Übrigens ist das Wetter, das Touristen und Messebesucher dort erwartet, nicht so mies, wie man meinen könnte: Hamburg hat mit 133 Regentagen 40 weniger als München.

Was es neben den zahlreichen Musicals, Clubs, Theater, der Rutronik-Niederlassung und den Freudenhäusern St. Paulis in Hamburg noch so zu sehen gibt, haben wir hier für Sie zusammengetragen:

 

Hotspot: Miniatur-Wunderland (https://www.miniatur-wunderland.de/)
Was man auf jeden Fall gesehen haben sollte ist das Miniatur-Wunderland, eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg und gleichzeitig die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Nicht ohne Grund ist diese Ausstellung sehr beliebt. Neben den Modelleisenbahnen fahren dort auch Fahrzeuge, Seilbahnen und es fliegen sogar Flugzeuge.
Die Anlage ist allerdings sehr groß, dementsprechend sollte man genug Zeit einplanen. Zudem ist hier oft großer Andrang, daher sollte man vorher online Tickets buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Hotspot: Hamburg Dungeon (https://www.thedungeons.com/hamburg/de/)
Der Hamburg Dungeon liegt direkt neben dem Miniatur-Wunderland und bringt dem Besucher die Hamburger Geschichte mit all ihren Katastrophen auf erlebnisreiche Art näher - eine Mischung aus Gruselkabinett, Show und Fahrgeschäften. Für Gruselfans ein absolutes Muss.

Hotspot: Dialog im Dunkeln (https://dialog-in-hamburg.de/)
Diese Ausstellung ermöglicht einen Rollentausch, man wird von blinden Guides durch völlig abgedunkelte Räume einer Erlebnisausstellung geführt - hierbei sind Straßenzüge, eine Bar etc. nachgestellt - und man lernt zugleich die Umgebung mit den anderen Sinnen zu  „sehen”.

Restaurant: Daniel-Wischer-Fischrestaurant (http://www.danielwischer.de/de/fischrestaurant-hamburg-am-rathaus/)
Fisch gehört zu Hamburg einfach dazu, daher gibt es zahlreiche Fischmärkte und Fischrestaurants. Sehr zu empfehlen ist das Daniel-Wischer-Fischrestaurant am Rathaus. Hier ist für jeden Fischfan etwas dabei, ob im Brötchen, in der Tüte oder auf dem Teller.

Restaurant: Schwerelos Hamburg (www.rollercoaster-hamburg.de)
Spektakulär: Das „Schwerelos“ ist wie eine Achterbahn aufgebaut, das Essen wird über Schienen serviert. Neben der Küche, die für jeden Gaumen etwas bietet, kann man dort auch Motto-Partys feiern, ein Candlelight-Dinner der anderen Art genießen und vieles mehr.

Bar: Le Lion ( http://www.lelion.net/ )
Französisches Flair, gehobene Trinkkultur: Das Le Lion ist das einzige deutsche Etablissement, das es auf die Liste der 50 besten Bars weltweit geschafft hat, die vom Magazin „Drinks International“ erstellt wird. Hier geht es um stilvollen Genuss – mit Brokat an den Wänden, schweren Teppichen und Strohhalmen aus echtem Stroh erinnert das Ambiente an das Paris der 1920er Jahre.

Bar: East Hamburg (https://www.east-hamburg.de/bar/ )
Atemberaubendes Design, eingebettet in die Mauern einer alten Eisengießerei erwartet die Gäste der east Bar und Lounge. Neugierige können sich dort vom Bar-Manager zur richtigen Wahl von Gin und dazu passendem Tonic beraten lassen, insgesamt sind über 250 Cocktails im Angebot – genug Auswahl also für ein bis zwei lustige Abende.

Hotel: Hotel Alsterblick (http://www.hotel-alsterblick.de/ ) Das 1891 erbaute Hotel Alsterblick liegt direkt an der Außenalster, entsprechend atemberaubend ist der Blick aus den 35 Zimmern. Mit einem historischen Aufzug und originalgetreuer Bleiverglasung ist das Hotel selbst ebenfalls einen Blick wert, verfügt es doch über „Hamburgs schönstes Treppenhaus“.