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Nordic's Thingy:52 development kit

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Nordics Thingy:52 ist ein mächtiges Development-Kit für Entwickler

"Thingy" ist die englische Entsprechung des deutschen Wortes "Dingsda" und beschreibt ein nicht näher definiertes oder definierbares Objekt. Nordic hat diese Beschreibung bewusst aufgegriffen, um klarzustellen: Das "Thingy:52"-Development-Kit ist so vielseitig, dass es in keine Schublade passt. Das Kit erlaubt es App-Entwicklern, Bluetooth low energy IoT-Geräte, die mit mobilen Apps oder einer Cloud verbunden sind, zu konfigurieren, zu testen und zu demonstrieren - ganz ohne Firmware-Programmierkenntnisse oder Entwicklungstools.

 

Das "Thingy:52" basiert auf dem nRF52832 Bluetooth® low energy System-on-Chip (SoC) und ist ein voll funktionsfähiges, Bluetooth 5-kompatibles Single-Board-Development-Kit, das "out of the box"-Wireless-Konfiguration über Smartphone-Apps oder aus der Cloud heraus ermöglicht. Die Leiterplatte befindet sich in einem 6x6 Zentimeter großen Gehäuse aus Plastik und Gummi und verfügt über einen USB-Anschluss zum Laden der Lithium-Ionen-Batterie des "Thingy:52". Das Kit selbst enthält ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher, einen neunachsigen Bewegungssensor zur Messung von Beschleunigung, Rotation und Magnetfeldstärke sowie einen "ultra low power wake up"-Beschleunigungssensor, Druck-, Temperatur-, Luftfeuchtigkeits-, Luftqualitäts- und Farbsensoren. Zudem werden Beispiel-Firmware und iOS-, Android- und Web-Apps inklusive Sourcecode mit ausgeliefert. Firmware-Entwickler können so angepasste Firmware entwickeln und das Board an ihre Vorstellungen anpassen.

 

Besonders interessant ist das "Thingy:52" aber für App-Entwickler ohne Firmware-Programmierkenntnisse oder Entwicklungstools. Mit dem Kit können sie sehr schnell IoT-Geräte für eine ganze Reihe von Anwendungen entwickeln. So können die Parameter für die Sensoren schnell und einfach über eine Smartphone- oder Internet-App geändert werden, ohne die Firmware verändern zu müssen. Ein Beispiel für den Einsatz ist die Veränderung der LEDs des "Thingy" anhand von Sprachkommandos, die von einem digitalen Assistenten wie Googles Alexa erteilt werden können. Das Sprachkommando bringt Alexa dazu, eine Cloud-Plattform zu kontaktieren, die wiederum einen Raspberry PI veranlasst, drahtlos das Aktivierungskommando für das "Thingy" zu übertragen. Den Einsatzmöglichkeiten sind also keine Grenzen gesetzt.

 

Nordics SoCs, wie sie auch im "Thingy:52" zum Einsatz kommen, machen zahlreiche Innovationen möglich: Die Firma Cosinuss etwa setzt in ihrem Crowdfunding-finanzierten In-Ear-Thermometer degree°, das wir Ihnen in unserer "Was uns gefällt"-Rubrik [LINK] vorstellen, den brandneuen nRF52840 ein [Link Preview DK]. Bereits im Fitnesstracker "Cosinuss One" machte Cosinuss sehr gute Erfahrungen mit dem Vorgänger-Chip nRF51422 [Link nRF51422-Chips].

 

The Thingy:52 is available at www.rutronik24.com.