Rutronik News

Eyecatcher für exklusive Uhren

created by RUTRONIK Marketing |   Corporate News

Für seinen neuen Flagship-Store in Berlin wünschte sich Maurice Lacroix ein innovatives Umfeld für seine exklusiven Uhren. Auf einer großen Videowand sollten aktuelle Clips die Blicke der Passanten auf sich ziehen, Kunden im Geschäft sollten bei einer Tasse Kaffee auf einem Touchscreen im virtuellen Katalog blättern können. Für die Auswahl und Installation der Monitore wandte sich der Schweizer Uhrenfabrikant an den Distributor Rutronik.

Der neue Maurice Lacroix-Flagship-Store in der Berliner Friedrichstraße sollte nicht nur ein Uhrengeschäft sein. Vielmehr sollten sich die Kunden in einer angenehmen, exklusiven Atmosphäre in Ruhe die verschiedenen Uhrenmodelle anschauen können oder bei einem Kaffee in der Lounge-Ecke oder einem Drink an der Bar warten während ihre Uhr individuell angepasst wird – ganz nach dem Motto der aktuellen Kampagne „Your Time Is Now“. Um mit der Zeit zu gehen, sollte der Katalog in elektronischer Form auf einem Touchmonitor „ausliegen“. Videospots auf großen Monitoren sollten die Blicke der Passanten anziehen.

Bei der Auswahl der Monitore war die Größe das ausschlaggebende Kriterium, damit sie sich harmonisch in das gesamte Raumkonzept einfügen. Die Videowall sollte an einer Wand im Eingangsbereich installiert werden, damit die Filme sowohl von der Lounge-Ecke im Store als auch von dem davor liegenden Gehweg aus gut zu sehen sind. Der Touchmonitor sollte ungefähr die Größe einer Vitrine haben, um das Gefühl einer realen Betrachtung der Uhrenmodelle nachzuempfinden. „Außerdem war es uns wichtig, dass die Monitore aus der Ferne bespielt werden können und einfach zu bedienen sind“, beschreibt Simone Böhni, Head of Trademarketing & Events bei DKSH Luxury & Lifestyle Europe GmbH, die Anforderungen. „Denn wir können nicht voraussetzen, dass die Ansprechpartner im Store technisch affin genug sind, um komplizierte Geräte zu bedienen. Deshalb sollte sowohl die Lieferung der Inhalte als auch die Kontrolle und Wartung der Geräte per Fernzugriff möglich sein.“

Unterstützung bei Auswahl und Installation


Der Berliner Flagship Store war der erste, den Maurice Lacroix mit Monitoren ausstattete. „Deshalb fehlte uns das Know- How, um die richtigen Produkte für diesen Einsatzzweck auszuwählen und zu installieren“, erklärt Simone Böhni. „So haben wir uns fachmännische Unterstützung gesucht. Aufgrund einer Empfehlung wandten wir uns an Rutronik.“ Der Distributor führt eine breite Palette unterschiedlichster Monitore und verfügt über fundierte Umsetzungskompetenz aus verschiedensten Projekten.

„Bevor wir eine Vorauswahl treffen konnten, mussten wir neben den Anforderungen, die Maurice Lacroix bereits definiert hatte, einige weitere Punkte klären. Das waren in erster Linie Fragen rund um die Inhalte: Wie kommen die Videodaten auf die Monitore? In welcher Auflösung? Wer aktiviert die Inhalte? Und wer hat Zugriff auf die Monitore für die Fernwartung?“, so Nikolai Schnarz, Product Sales Manager Monitore und Illumotion bei Rutronik.

Zuverlässige Lösungen mit Idealmaßen

Aufgrund der Abmessungen, die die Videowall haben sollte, kamen ausschließlich 46‘‘-Monitore in Frage. Sie sollten in einer 2x2 Anordnung platziert werden, so dass sich wieder ein 16:9 Format ergab, wie es die produzierten Videos auch haben. Maurice Lacroix entschied sich schließlich für vier X463UN Monitore von NEC. Sie erfüllten nicht nur die Wünsche an die Abmessungen, sondern punkteten auch mit einer 1.920 × 1.080 Full HD Auflösung. Ihre Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine extrem gleichmäßige Ausleuchtung und ein perfektes Bild, das dank bemerkenswert schmalem Rahmen von 5,7 mm nahezu lückenlos ist. Das intelligente Wärmemanagement des Monitors sorgt für eine lange Lebensdauer auch bei Dauerbetrieb. Weiterer Pluspunkt: Dank werkseitiger Kalibrierung sind die Monitore ohne zusätzlichen Aufwand sofort einsatzbereit. Für die Fernüberwachung des Zustands jedes Monitors verfügt das Modell über netzwerkfähige Kommunikationsmöglichkeiten. Für die Steuerung wählte Maurice Lacroix gemeinsam mit Rutronik den entsprechenden Slot-in PC von NEC. Mit dieser vollwertigen PC-Lösung können die Inhalte jederzeit gesteuert und aktualisiert werden. Er verfügt über einen Intel Core i7 und eine 4 x 2,1 GHz CPU STv2 (Ivy Bridge). Über den DisplayPort lassen sich im Daisy-Chain-Verfahren bis zu 30 Monitore mit dem Videosignal versorgen.

Als Touchscreen-Monitor empfahl Rutronik ein Modell von Werkstation. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 23,5‘‘ hat er ungefähr dieselben Abmessungen wie eine DIN-A4- Seite und damit wie der gedruckte Maurice-Lacroix-Katalog. „Außerdem hat der Hersteller schon langjährige Erfahrung und ist ein kompetenter Partner auf diesem Gebiet. Die Lösungen sind sehr zuverlässig und robust, so dass wie sie guten Gewissens empfehlen“, berichtet Monitor-Fachmann Schnarz. Simone Böhni ergänzt: „Die von Rutronik vorgeschlagenen Produkte haben uns auch durch ihr gutes Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Zudem spielte der Zeitfaktor eine Rolle: Wir hatten nur rund vier Wochen Zeit bis zur Eröffnung des Stores. Sowohl bei NEC als auch bei Werkstation waren die Lieferzeiten relativ kurz, so dass dies gut machbar schien.“

Voraussetzungen für die Installation

Um die Videowand optisch ansprechend im Store anzubringen, sollten sie durch eine Holzkonstruktion eingefasst werden. Für deren Anfertigung wurden die technischen Zeichnungen und Maße der Monitore an den Ladenbauer geschickt. Zur Befestigung der Monitore wurden an den betreffenden Wänden Halterungen angebracht. Ober- und unterhalb kamen schwenkbare Platten hinzu, um einen Zugriff auf die Abspieltechnik zu erhalten und eine Revisionsmöglichkeit von oben zu bekommen.

Währenddessen hat Rutronik die PCs gemeinsam mit den Herstellern vorbereitet. Nikolai Schnarz spielte das Betriebssystem und die erforderlichen Treiber auf den PC des Touchmonitors auf und führte einige Testläufe durch.

Mechanik trifft Elektronik

Nachdem die Voraussetzungen geschaffen waren, ging es an die finale Installation. „Trotz des knappen Zeitrahmens hat Rutronik alle Hardwarekomponenten rechtzeitig nach Berlin geliefert. Leider gab es beim Einbau eine Schwierigkeiten“, berichtet Simone Böhni. Die Revisionsmöglichkeiten waren sehr begrenzt, was den Einbau des Slot-In PCs und das Verkabeln mit DisplayPort erschwerte. „Um das zu vermeiden, hätte die Planung noch detaillierter und der Austausch noch enger sein müssen. Glücklicherweise gelang es uns, das mit ein paar Stunden Mehrarbeit zu beheben.“ Um die Monitore in Betrieb nehmen zu können, richtete Nikolai Schnarz die Monitor-Identifikationsnummern ein, stellte die Matrix ein und spielte die Videos auf.

Just in Time

Trotz dieser Hürden sorgte die Videowall beim Opening für eine exklusive Atmosphäre. Auf dem Touchmonitor konnten die geladenen Gäste die verschiedenen Maurice Lacroix-Modelle bewundern. „Inzwischen haben wir mit den Monitoren immer wieder Aufmerksamkeit erzielt. So hat uns die Uhrmacher- Innung auf die Videowall angesprochen. Den Touchmonitor nutzen unsere Kunden sehr aktiv – oft sogar während des Verkaufsgesprächs“, berichtet Simone Böhni.„Doch wirklich abgeschlossen ist so ein Projekt ja nie: Nun geht es darum, interessante Inhalte zu produzieren – ein spannende Aufgabe, auf die wir uns freuen.“

Quelle:E Ausgabe 1.2014, Text: Nikolai Schnarz, Rutronik, Foto: Rutronik